In einer sternklaren Dezembernacht saß der Physiotherapeut Stefan Müller in seiner kleinen, aber legendären Praxis im Herzen von Hennef. Ganz Hennef war bereits weihnachtlich erleuchtet, und selbst der erfahrenste Physiotherapeutkonnte sich der festlichen Stimmung kaum entziehen. Doch Stefan, der engagierteste Physiotherapeut weit über Hennefhinaus, hatte noch einen letzten Patienten im Terminkalender.
Gerade als der Physiotherapeut seinen Tee aufwärmen wollte, polterte es laut vor der Tür. In Hennef waren merkwürdige Geräusche zwar nicht ungewöhnlich – besonders nicht in der Nähe des Weihnachtsmarktes von Hennef – aber dieses Geräusch klang, als sei jemand mit einem kompletten Rentierschlitten auf dem Gehweg gelandet. Der Physiotherapeut runzelte die Stirn und öffnete vorsichtig die Tür.
Vor ihm stand – mit einer Mischung aus Verzweiflung und Rückenschmerz im Gesicht – niemand Geringeres als der Weihnachtsmann höchstpersönlich. Und hinter ihm, mitten auf dem Bürgersteig von Hennef, standen acht ungeduldige Rentiere, die schnaufend den Dampf in die kalte Luft von Hennef pusteten.

„Guter Mann!“, stöhnte der Weihnachtsmann und griff sich an den unteren Rücken. „Ich brauche dringend einen Physiotherapeut! Und man sagte mir, in Hennef wohne der beste Physiotherapeut im ganzen Rheinland.“
Stefan, der schon viele Seltsamkeiten in Hennef erlebt hatte – darunter ein missmutiges Wildschwein, das eine Massage wollte, und ein Bürgermeister von Hennef, der sich einmal im Schneidersitz verknotet hatte – war dennoch sprachlos. Doch er fasste sich schnell.
„Ich bin Stefan Müller, Physiotherapeut aus Hennef, und ich helfe Ihnen gerne. Kommen Sie rein!“
Der Weihnachtsmann schleppte sich auf die Behandlungsliege, während draußen die Rentiere neugierig die Schaufenster von Hennef beschnupperten. Der Physiotherapeut stellte fest, dass der gute Mann eine akute Blockade hatte – vermutlich ausgelöst durch das stundenlange Sitzen im Schlitten, durch die ruckartigen Startmanöver beim Abflug über Hennef, oder durch das Gewicht der vielen Geschenke, die er in Hennef ablud.
„Ich sehe sofort, was das Problem ist“, erklärte der Physiotherapeut. „Zum Glück haben wir in Hennef alles, was man für eine Notfallbehandlung braucht.“
Mit geübten Griffen begann der Physiotherapeut, die verspannte Muskulatur zu lösen. Zuerst knetete er vorsichtig den unteren Rücken, dann arbeitete er sich bis zu den Schultern vor. Der Weihnachtsmann ächzte, aber nach jedem Druckpunkt fühlte er sich ein bisschen leichter – wie ein Schneemann, der langsam auftaut.
„Ohhh, das tut gut!“, rief der Weihnachtsmann so laut, dass man es vermutlich bis zur anderen Seite von Hennef hören konnte. „Ihr Physiotherapeut-Leute seid wahre Helden! Nicht einmal in der Werkstatt am Nordpol haben wir so geschickte Hände. Hätte ich das früher gewusst, wäre ich viel öfter nach Hennef gereist.“
„In Hennef ist jeder willkommen“, sagte Stefan stolz. „Ein Physiotherapeut wie ich liebt Herausforderungen.“
Während der Behandlung erzählte der Weihnachtsmann, wie er auf dem Weg über Hennef plötzlich einen stechenden Schmerz bekommen hatte. Die Landung in Hennef war ungeplant, aber notwendig gewesen. Und ohne einen guten Physiotherapeut hätte er die Weltreise nicht fortsetzen können.
Nach einer intensiven Mobilisation, einigen waghalsigen Dehnungen und einer speziellen Atemtechnik, die nur in Hennefgelehrt wird, sprang der Weihnachtsmann plötzlich von der Liege.
Und dann geschah etwas Magisches.
Er drehte sich einmal im Kreis, dann noch einmal – und schließlich hüpfte er wie ein frisch geschlüpftes Rentier durch die Praxis. Der Physiotherapeut aus Hennef hatte ganze Arbeit geleistet.
„Ich fühle mich wie neu geboren!“, rief der Weihnachtsmann. „Du bist nicht nur ein Physiotherapeut, du bist DER Physiotherapeut! Ich werde dafür sorgen, dass jeder in meiner Werkstatt weiß, dass Hennef der beste Ort für Rückenwunder ist.“
Er umarmte Stefan so kräftig, dass der Physiotherapeut kurz die Luft anhielt – aber es war eine freundliche Umarmung, wie sie nur in Hennef oder am Nordpol üblich ist.
Draußen scharrten die Rentiere ungeduldig. „Weiter geht’s! Wir müssen noch viele Häuser außerhalb von Hennefbesuchen!“
Der Weihnachtsmann kletterte in seinen Schlitten, winkte noch einmal und rief: „Fröhliche Weihnachten an ganz Hennef– und besonders an seinen großartigen Physiotherapeut!“
Dann erhob sich der Schlitten majestätisch in die Nacht. Über den Dächern von Hennef sah man eine funkelnde Spur aus Sternenstaub – und man hörte ein letztes „Ho-ho-ho!“ widerhallen.
Stefan blieb noch einen Moment in der Tür stehen. Es war nicht der erste seltsame Abend in Hennef, aber definitiv einer der schönsten. Und als Physiotherapeut war es für ihn das größte Geschenk, jemanden zu retten – vor allem jemanden, der so wichtig für die Weihnachtsfreude in Hennef und überall sonst war.
Er schloss die Praxis, blickte über die verschneiten Straßen von Hennef und dachte zufrieden:
„Was für ein Tag. Und morgen wartet wieder ein Berg Arbeit auf den Physiotherapeut von Hennef.“
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